Manchmal ist die Liebe das Pflaster

„… Luisa blieb stehen „Speed Dating?“ „Na ja. Du musst nicht müssen. Wenn einer dabei ist, der dir gefällt. Gut! Wenn nicht, ist es ein Training.“ entgegnete Marion „Wirst du dabei sein?“ fragte Luisa, noch zweifelnd, und die Freundin nickte. Schon waren sie in Luisas Wohnung und nun überlegten sie, was sie wohl anziehen sollte. Das grüne Kleid fiel schon mal aus. Aber sie hatte noch ein schönes in dunkelblau. Etwas länger, aber auch schön. Luisa nahm es aus dem Schrank und hängte es an die Tür. Darin wäre sie bestimmt auch ein Blickfänger bei dieser Veranstaltung. War es zu gewagt? Sollte sie lieber in Jeans und Pulli gehen? Sie schüttelte den Kopf. Das Kleid war schon richtig.

Und so saß sie am folgenden Abend auf ihrem Platz. Zehn Frauen und etwa zwanzig Männer. Die Frauen trugen nun rosa Klebezettel mit ihrem Namen auf der Brust. Die Männer hatten blaue Zettel. Von den Frauen hatten sich die meisten für Jeans und T-Shirt entschieden. Nur drei, darunter Luisa, trugen Kleider. Marion hatte sich zu Beobachtungszwecken an die Bar gesetzt und nickte Luisa ermutigend zu, als diese sich gesetzt hatte. Der Barbesitzer erklärte noch einmal für alle „Immer fünf Minuten, wenn die Glocke läutet wechseln die Männer.“ dann hob er die Glocke und gab das Zeichen.

Da es ja nur ein Training sein sollte, ging Luisa unverkrampft an die Sache heran, trotzdem fiel es ihr schwer, das Gespräch zu beginnen. Der dritte Mann saß vor ihr, bevor sie auch nur ein Wort gesagt hatte und auch den Männern schien es ähnlich zu gehen. Einer erzählte was vom Briefmarken sammeln, der nächste von seinem Auto. Erst der dritte erzählte von sich. Er hieß Thomas und erzählte, dass er studierte. Als er aber erzählte, dass er noch bei Mama wohnte, konnte es Luisa nicht mehr erwarten, dass die Glocke den nächsten Mann vor sie brachte. Er hieß Leon und trug eine Lederjacke, wie sie früher auch mal gern eine gehabt hätte. Nach einem etwas stockenden Beginn kamen sie in das Gespräch und Marion hob den Daumen. „Alles gut“, dachte Luisa und nickte ihr zu.

Nun, da das Eis gebrochen war, unterhielt sich Luisa vollkommen ungezwungen. Es ging! Luisa war glücklich, ihre Schüchternheit war weg. Aber von den Männern war keiner dabei, mit dem sie es hätte versuchen wollen. Zu alt, zu klein, zu dick oder mit einem Rentierpulli an. Nur Leon war noch einigermaßen das, was sie sich hätte vorstellen können, aber der stand nun an der Bar und unterhielt sich mit Marion. Manchmal hörte sie die Freundin lachen. Dann klingelte die Glocke zum letzten Mal. Die anderen Frauen verließen mit Männern am Arm die Bar. Einige Männer gingen alleine und es hatten sich anscheinend auch zwei Männer gefunden, die nun Hand in Hand das Café verließen. Das hatten sich die beiden vorher sicher anders vorgestellt. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Ein Pflaster für die Seele“ mit ISBN 978-3-7460-7947-9, als Buch für 6,49 Euro und als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/9.html

 

ein pflaster für die seele

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