Meine historische Erzählung „An fremder Küste“

Art - Kreativ - Goeritz

„… Erstarrt stand Claudia auf der Treppe. Sie konnte es nicht fassen. Hatte sie das gerade eben wirklich gesehen? Diese Sklavin verbeugte sich vor der Katze! Das war Götzendienst! Hatte sie ihr nicht eindeutig zu verstehen gegeben, dass diese heidnischen Götter in ihrem Hause nichts zu suchen hatten? Der Anhänger war doch schon verbrannt. Eigentlich hätte diese Warnung genügen sollen.
„Was tust du da?“, brüllte Claudia die Sklavin an und diese fuhr zu ihr herum.
Für einen Moment herrschte Schweigen, dann brüllte Ælsbeth zurück „Ich verehre mein Göttin Fullo!“
Diese Aufsässigkeit verschlug Claudia förmlich die Sprache. Wer war sie, dass sie sich von einem Gegenstand so über den Mund fahren lassen musste? „Hatte ich dir das nicht verboten?“, rief Claudia und bekam auch schon die nächste freche Antwort.
„Du hast mir gar nichts zu verbieten!“, hallte über dem Platz nach, als Claudia sich langsam die Treppe hinunterbewegte und zu der…

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Mein Buch „Das Versteck des Eremiten“

"… Seit fünf Tagen wohnte Barbara nun schon mit in der kleinen Hütte und sie hatte die anfängliche Scheu dem Manne gegenüber fast völlig abgelegt. Der Schmerz um die verlorene Familie steckte immer noch in ihr, aber das Leben musste weitergehen. Was blieb auch sonst übrig?Natürlich war es ein gewaltiger Schritt, von dem reichen Mädchen, … Weiterlesen Mein Buch „Das Versteck des Eremiten“

Mein Buch „Auf Bärenspuren“

"... Sie lag in dem Kasten neben den Säcken und konnte nur nach oben sehen. Da der Nubier ihr auch noch die Füße gefesselt hatte, konnte sie sich kaum bewegen. Nur die Köpfe der beiden Nubier konnte sie so erblicken und der Anführer war sicher auch irgendwo. Nach einer Weile versuchte Sarosa sich in dem … Weiterlesen Mein Buch „Auf Bärenspuren“

Mein Buch „An fremder Küste“

Art - Kreativ - Goeritz

„… Erstarrt stand Claudia auf der Treppe. Sie konnte es nicht fassen. Hatte sie das gerade eben wirklich gesehen? Diese Sklavin verbeugte sich vor der Katze! Das war Götzendienst! Hatte sie ihr nicht eindeutig zu verstehen gegeben, dass diese heidnischen Götter in ihrem Hause nichts zu suchen hatten? Der Anhänger war doch schon verbrannt. Eigentlich hätte diese Warnung genügen sollen.
„Was tust du da?“, brüllte Claudia die Sklavin an und diese fuhr zu ihr herum.
Für einen Moment herrschte Schweigen, dann brüllte Ælsbeth zurück „Ich verehre mein Göttin Fullo!“
Diese Aufsässigkeit verschlug Claudia förmlich die Sprache. Wer war sie, dass sie sich von einem Gegenstand so über den Mund fahren lassen musste? „Hatte ich dir das nicht verboten?“, rief Claudia und bekam auch schon die nächste freche Antwort.
„Du hast mir gar nichts zu verbieten!“, hallte über dem Platz nach, als Claudia sich langsam die Treppe hinunterbewegte und zu der…

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Meine Erzählung „Zwei Frauen unterm Sternenbanner“

Art - Kreativ - Goeritz

„… Nicht mehr viel fehlte am Morgen. Vermutlich würde in spätestens einer Stunde die Sonne aufgehen und Rose versuchte so leise wie nur irgend möglich das Lager zu betreten. Im blassen Licht des soeben untergehenden Mondes konnte sie die Hütten vor sich gerade noch so erkennen.
In den vielen Jahren ihrer Abwesenheit schien sich hier so rein gar nichts verändert zu haben und sie hätte den Weg zu Mutters Hütte vermutlich sogar mit geschlossenen Augen gefunden.
Nur noch etwa dreißig Schritte trennten sie von dem Gebäude, in dem sie geboren und die ersten Jahre aufgewachsen war.
Hinter der ehemaligen Hütte ihres Freundes ließ sie die beiden Revolver ins Gras rutschen, dann schlich sie auf Zehenspitzen weiter.
Noch zehn Schritte!
Immer wieder blieb sie stehen und lauschte auf die Geräusche, aber nur der Wind säuselte in dem Baum neben der Hütte.
Jetzt musste sie sich beeilen.
Rose schlüpfte in die Baracke…

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