„Bunte Federstriche“

Janas Buchkaleidoskop

Weihrauchduft zieht herüber
sie legt die Karten auf den Tisch
der Kater schnurrt auf ihrer Schulter
„Schau mal König das gibt es doch nicht.“

Die letzte Karte aufgedeckt, ihr Lid es zuckt ganz leicht
ihr Ohrring gerade ein Spielball, der König bewegt ihn leicht
.

Alte Geschichten fallen raus. Neues darf nun kommen.
Der König schaut dem ganzen zu und schnurrt auch ganz benommen
.

Der Eremit er liegt noch da, doch sicher nicht mehr lange.
„Schau König, nun fühlen wir, was uns noch erwartet.“

Den König aber stört es nicht, er spielt noch mit dem Ohrring.
Die Dame schließt das Kartenblatt und von ihrer Schulter springt ihr König
.

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unterhttp://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/82.html und http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/bunte-federstriche/

Ursprünglichen Post anzeigen

„Wolken am Himmelsrand“

Janas Buchkaleidoskop

„Wenn eine Seele die Lüge ahnt,
kein Traum mehr erzählt vom Glück.
Kein Versprechen mehr den Raum erfüllt,
und ein Herz den Riss schon fühlt,
dann ist es Zeit zu gehen.
Wenn eine Seele die Wahrheit fühlt,
ein Traum erzählt vom Glück.
Ein schönes Versprechen das Wahrheit birgt,
sich auf den Weg begibt und ein Herz sich darauf freut,
dann ist es Zeit für Zweisamkeit und vieles ist erlaubt.“

„Zauberwald, Bäume atmen frühe Morgenluft.
Ihr Herz, es legt die Schwere der Nacht auf grünes Moos.
Weich gebettet versinkt es ins Nirgendwo.
Morgenröte wandert langsam aufwärts, schönes Violinenspiel.
Leidenschaft, ringt noch mit der Nacht, doch weißes Tuch umhüllt sie sacht.
Liebe fehlte, doch Seele lacht schon in den Tag.
Ein zweites Mal wird es nicht geben.“

Weitere Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/88.html und http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/wolken-am-himmelsrand/

Ursprünglichen Post anzeigen

„Zentrifuge“

Janas Buchkaleidoskop

Warum denke ich an Morgen, meine Hand wird sie gehalten?
Werde ich noch mit dir sein?
Warum denke ich an Morgen, mein Herz wird es noch fragen,
meine Seele wird sie noch fühlen?
Warum denke ich an Morgen, meine Träume werden sie leben,
meine Angst wird sie siegen?
Warum denke ich an Morgen,
werden meine Gedanken sich verlieren,
mein Wissen wollen steht es mir im Weg?
Warum denke ich an Morgen?
Ich spüre keine Ewigkeit.
Fühle die Weite in deiner Seele
und glaube, würde ich mit dir gehen,
wäre ich vielleicht morgen schon allein.
Darum denke ich an Morgen
.

Weiteres zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/46.html und http://buchpotpourri.goeritz-netz.de/gedichte/zentrifuge/

Ursprünglichen Post anzeigen