Er folgte seinem König auf das Lechfeld

„… Bertholds Männer legten bereits in der Nacht ihre Ausrüstung an. Diese bestand aus einem Mantel aus dicker Wolle, darüber einer aus stabilen, dicken Leder und darüber das Kettenhemd aus miteinander verbundenen Ringen. Das Kettenhemd sollte Pfeile und Schläge aufhalten, die darunter liegenden Mäntel sollten die Schläge abfangen. Der einzige Nachteil war, dass es darunter sehr warm wurde und es war gerade Mitte August. Ihre Bewaffnung bildete ein mehr als Mannshoher Speer aus Eschenholz  mit einer eisernen Klinge an der Spitze. Sie war mehr als fünfzehn Zentimeter lang und zweischneidig. Berthold und die Männer im Dorf hatten geübt damit zu werfen oder im Reiten als Lanze zu verwenden. Sie hatten ihre Kurzschwerter, die Sax, bei sich und schützten sich mit einem Helm sowie einem runden Schild mit einem Metallbeschlag in der Mitte zum Schutz der Hand. Die schweren Reiter aus dem Gefolge des Königs hatten lange, sehr scharfe Schwerter bei sich, ihre Rüstung war auch dicker als die der leichten Reiterei, zu welcher auch Berthold und seine Männer gehörten.
Als der Morgen anbrach ließ König Otto das gesamte Heer antreten und sie hielten einen gemeinsamen Gottesdienst ab. Dabei erinnert er sie an ihren Treueschwur und hielt die heilige Lanze hoch. Im Inneren der Lanze befand sich ein Nagel vom Kreuze Cristi und mit dieser Lanze war Gott selbst an ihrer Seite. Alle jubelten ihm zu und waren voller Zuversicht.
Die Heerführer teilten die Ordnung ein und ließen das Heer, insgesamt waren es 10.000 Kämpfer, antreten. Die ersten vier Blöcke zogen in Richtung Schlachtfeld. Die ersten drei waren Bayern und ihnen folgte ein Block Franken. Sie zogen durch eine Schneise im Wald voran, so dass sie an den Seiten durch das Unterholz vor den Reitern der Ungarn geschützt waren. Den fünften Block sollten sie, die Sachsen, bilden. Vorn ritten tausend schwere Panzerreiter, die sogenannte Legio Regia, danach kam der König mit fünfhundert Mann seiner Begleitung und daran schlossen sich noch fünfhundert leicht Reiter an. Unter ihnen war auch Berthold mit seiner Abteilung, die den Schluss dieses Blockes bildete.
Hinter ihnen waren zwei Blöcke Schwaben, dann der gesamte Tross mit den Wagen und den Abschluss des Zuges bildeten tausend Reiter aus Böhmen.
Nachdem sie eine Weile durch den Wald gezogen waren, hörte Berthold hinter sich Schlachtlärm. Die leichten ungarischen Reiter hatten angefangen von hinten den Zug anzugreifen. Berthold befahl seinen Männern sofort die Pferde zu wenden und in Abwehrposition zu gehen. Schilde und Speere gesenkt und bereit warteten die fünfhundert leichten sächsischen Reiter in drei Reihen auf den Feind. Der vordere Teil hatte noch nichts vom Kampf mitbekommen, so das Berthold Friedrich als Melder zum König vor schickte. …“
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