Mein Buch „Die Herrin des Feuers“

Mein Buch „Die Herrin des Feuers“ ist am 19.02.2016 im Verlag BoD erschienen (BoD –  Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7392-2441-1

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Hier dazu der Klappentext:

„Was wäre, wenn du morgen früh aufwachst und du bist in einer ganz anderen Zeit, als in der, in der du am Tage zuvor eingeschlafen bist? Oder du gehst durch eine Tür und alles ändert sich? Judith, der Heldin dieser Geschichte, ist genau das passiert.
Sie erwacht in einem vollkommen anderen Leben, fern ab ihrer bisherigen Gewohnheiten. In einem Zeitalter der Gewalt und der Dunkelheit. Wie soll sie sich entscheiden? Für das Böse und Dunkle um in ihre Zeit zurück zu kehren, oder für das Guten und Helle, mit der Gewissheit für immer in dieser Zeit gefangen zu sein?
Wie würdest du dich entscheiden?
Eine kleine SciFi Geschichte des Autors.“

Hier das Cover:

Mein Buch „Die Herrin des Feuers“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7412-3288-6 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… In dieser Nacht war der Drache auch nicht erschienen, oder sie hatten ihn verschlafen. Als draußen die Sonne aufging und die ersten Strahlen durch das kleine Fenster in die Hütte fielen wachte das Mädchen auf.


„Wie heißt du eigentlich?“ fragte sie Judith „Kattie“ war die Antwort, noch etwas verschlafen. „Setzt dich zu mir an den Tisch Kattie.“ sagte Judith und zog leise einen der Hocker an sich heran. Vorsichtig, um Gwen nicht zu wecken, stand das Mädchen auf und ging zum Tisch hinüber. Genauso leise setzte sie sich an den Tisch und sah zu der älteren Frau auf. Die Beiden begannen zu tuscheln, aber Gwen hörte es doch und setzte sich in dem Bett auf. „Das war eine Nacht.“ sagte sie und strich sich verschlafen durch das zerzauste Haar. Sie gähnte, stand auf, verschwand kurz aus der Hütte und kam mit Brot und Wurst wenig später zurück.


An den leuchtenden Augen Katties konnte man sehen, dass Wurst nicht allzu oft auf dem Speiseplan stand. Das Mädchen langte ordentlich zu und aß mehr, als die beiden Erwachsenen zusammen. Judith strich ihr über ihr Haar. Sie sah die dankbaren Augen des Mädchens, das sicher nicht so ein gutes Leben gehabt hatte und sicher auch keines als Waise weiter gehabt hätte, wäre sie nicht hier bei ihnen auf der Hütte gewesen. „Helft ihr mir?“ fragte Gwen, als sie die Wurst wieder zurück gebracht hatte und die Beiden anderen nickten. Zusammen gingen sie hinter die Hütte und versorgten die Schafe.


Zu dritt trieben sie die kleine Herde, von vielleicht dreißig Schafen, auf eine andere Weide. Ein paar verkrüppelte kleine Bäume standen am Rande des Hohlweges, durch den sie die Tiere treiben mussten. Kattie ging voran und die beiden Frauen folgten den Schafen. Durch die Bäume und etwas Gebüsch am Rande des Weges konnte die Herde die Spur nicht verlassen und mussten so dem Mädchen an der Spitze folgen. Als sich der Weg zur Weide öffnete jagten die Tiere mit großen Sprüngen an dem Mädchen vorbei, das in der Mitte des Weges einfach stehen blieb. Nachdem Gwen sie erreicht hatte zog sie ein paar Balken von der Seite, mit denen sie ein Gatter verschlossen, das nun quer über den Weg lag, so konnten die Tiere nicht wieder entkommen.


Zusammen standen die drei Frauen am Gatter und schauten zu den Schafen, als ein Gefühl Judith dazu bewegte, sich schnell zu bücken. Mit einem Zischen flog etwas knapp über ihrem Kopf vorbei und bohrte sich in einen der verkrüppelten Bäume neben ihr. Judith schaute nach oben und sah einen Pfeil dort drin stecken, so einen, wie der, der sie in der Seite getroffen hatte. Sie fuhr herum und sah etwa zwanzig Männer hinter sich, die sich nun, da sie entdeckt worden waren, mit Geheul und Schwertschwingend auf die drei Frauen stürzen wollten.


Noch waren sie etwa dreißig Meter entfernt. Judith richtete sich wieder auf und griff in den Beutel, den sie zum Glück mitgenommen hatte. Die kleine Pistole fiel in ihrer Hand gar nicht auf. Mit einem klacken legte sie die Sicherung um und wartete, das die Männer etwas näher kamen. Die beiden anderen Frauen versteckten sich hinter ihrem Rücken, so als ob das helfen würde, wenn die Männer sie erreichten.


„Stopp.“ brüllte Judith die Männer an, die auch wirklich vollkommen verdutzt stehen blieben. Für einen Moment konnten sie kaum fassen, dass eine Frau sie anschrie. Mit einer Wut, die sie nun nicht mehr zügeln konnten rannten sie wieder nach vorn und wollten sich auf die Frauen stürzen. Judith zog den Abzug durch, die Beretta knallte zwei Mal und die Frau spürte den Rückstoß der Waffe, der zwar nicht sehr stark, aber doch spürbar war. Sie hatte aber viel zu tief gezielt. Die Kugeln trafen die Erde vor den Füßen der Männer. Das Geräusch der Schüsse und die aufspritzende Erde schlugen die Männer aber auch so sofort in die Flucht.


Mit dem Ruf „Weg hier, das ist eine Hexe.“ rannten sie in wilder Panik den Weg wieder zurück und dann ins Tal hinab. Judith schaute ihnen eine Weile nach, bis sie sich umdrehte und in die verstörten Gesichter der beiden anderen schaute. „Woher hast du den Drachen?“ fragte Kattie und zeigte auf die Pistole in Judiths Hand. …“

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